Samstag, 4. September 2010
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- 28. 06. 2010
THOMAE: Ohne Hebammen keine Wahlfreiheit
THOMAE: Ohne Hebammen keine WahlfreiheitBERLIN. Im April 2010 wurde vom Deutschen Hebammenverband eine Petition eingereicht, die die Erhöhung der Haftpflichtprämie ablehnt. Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung des Petitionsausschusses zur Hebammenhilfe erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Petitionen Stephan THOMAE:
Die öffentliche Anhörung hat für uns drei wesentliche Dinge ergeben:
1. Für uns ist es wichtig, dass schwangere Frauen selbst entscheiden können, wo sie ihre Kinder zur Welt bringen möchten. Sei es im Krankenhaus oder zu Hause. Ohne Hebammen entfällt diese Wahlfreiheit. Hebammen erfüllen eine sehr wichtige gesellschaftliche Rolle. Durch die steigenden Haftpflichtprämien ist der Beruf der Hebamme bedroht und damit auch die Wahlfreiheit für Schwangere. Dies gilt es zu verhindern.
2. Viele Schwangere greifen auf freiberufliche Hebammen zurück. Durch die steigenden Prämien ist diese Freiberuflichkeit gefährdet. Für die FDP ist es wichtig, Freiberuflichkeit zu erhalten und zu stärken.
3. Hinsichtlich der Erhöhung der Berufshaftpflichtprämie gilt es nun abzuwarten, was die Schiedsstelle entscheidet. Spätestens Anfang August werden die Ergebnisse präsentiert. Wir sind zuversichtlich, dass die Schiedsstelle eine für alle Seiten tragbare Lösung finden wird.







