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Abschlussbericht von Agne Andrijauskaite (2011)

Agne Andrijauskaite mit Stephan Thomae MdB Als Stipendiatin des Internationalen Parlaments-Stipendiums (IPS) wurde ich dem FDP-Bundestagsabgeordneten Stephan Thomae zugeteilt, der sich mit rechtspolitischen Themen befasst. Für fast sechs Monate hospitierte ich im Rahmen meines Praktikums in seinem Büro. Damit war ich sehr zufrieden, denn ich selbst habe auch Jura an der Universität Vilnius studiert. Von Anfang an wollte ich zu den Liberalen, mit dessen politischer Ausrichtung ich mich sehr gut identifizieren kann. Deshalb war ich sehr froh, dass meine Wünsche bei der Vergabe des Praktikumsplatzes berücksichtigt worden sind.
In meinem Büro bekam ich eine breite Palette von Aufgaben zugeteilt. Ich schätzte es, dass meine Kollegen volles Vertrauen in mich hatten und ich selbstständig arbeiten konnte. Normalerweise bereitete ich die Tagesmappe für meinen Abgeordneten vor, sortierte die Post, machte Termine und organisierte Reisen für meinen Abgeordneten. Außerdem koordinierte ich die Beantwortung von Bürgerbriefen und erledigte andere Bürotätigkeiten. Während der Sitzungswochen konnte ich regelmäßig an den Sitzungen des Rechts- und Petitionsausschusses teilnehmen, wo Herr Thomae Mitglied ist. Aber auch zu anderen Terminen konnte ich Herrn Thomae begleiten und so einen guten Eindruck über die Funktionsweise der deutschen Politik bekommen.
Verschiedene Recherchen zu aktuellen politischen Themen und die Bearbeitung von Petitionen gehörten ebenso zu meinen Aufgaben im Bundestagsbüro von Stephan Thomae. Vor allem die Bearbeitung von Petitionen fand ich ziemlich interessant, denn dadurch konnte ich vieles über die deutsche Gesellschaft erfahren. Ein Höhepunkt meines Praktikums war, dass ich eine FDP-Fraktionssitzung besuchen und hautnah erfahren durfte, wie fraktionsinterne Abstimmungsprozesse und Diskussionen ablaufen.
Besonders beeindruckt hat mich mein Besuch im Plenum des Deutschen Bundestages. Es war wirklich spannend mitzukriegen, wie die politischen Debatten über aktuelle Ereignisse live ablaufen. Ich habe wortwörtlich die ganze Zeit meine Ohren gespitzt und versucht jedes Argument der Rednerinnen und Redner in Plenum, zu analysieren.
Bestandteile des IPS-Programms waren neben meines Praktikums auch viele Ausflüge und Lehrgänge ausserhalb Berlins, sowie zahlreiche Stiftungsbesuche. Aber auch eine Reise in den Wahlkreis des Abgeordneten wurde über das Programm finanziert, die ich im Juli für vier Tage antrat. Im Allgäu konnte ich am Sommerfest der FDP Kempten teilnehmen und das Wahlkreisbüro bei der Organsation unterstützen. Für mich war das eine besonders interessante Erfahrung, weil ich sehen konnte, wie man „Politik vor Ort“ macht.
Für die einzigartige Möglichkeit mich mit dem deutschen Gesetzgebungsverfahren vertraut zu machen und die Möglichkeit in Deutschland Berufserfahrungen zu sammeln bin ich äusserst dankbar. Dieses fünfmonatige Praktikum im Büro von Stephan Thomae hat mir viel gebracht und ich bin schon jetzt davon überzeugt, dass es ein wunderschöner und wertvoller Abschnitt meines Lebens war.
***
Das IPS-Programm ist ein Ausbildungsprogramm für junge und politisch interessierte Menschen, die aus insgesamt 28 verschiedenen Ländern kommen. Es wird schon seit 1986 vom Deutschen Bundestag zusammen mit den drei Berliner Universitäten durchgeführt. Dieses Jahr feiert das IPS-Programm sein 25jähriges Jubiläum. In dieser Zeit haben insgesamt 1600 Stipendiatinnen und Stipendiaten am IPS-Programm teilgenommen.
Internationales Parlamentsstipendium

Agne Andrijauskaite mit Stephan Thomae MdB Als Stipendiatin des Internationalen Parlaments-Stipendiums (IPS) wurde ich dem FDP-Bundestagsabgeordneten Stephan Thomae zugeteilt, der sich mit rechtspolitischen Themen befasst. Für fast sechs Monate hospitierte ich im Rahmen meines Praktikums in seinem Büro. Damit war ich sehr zufrieden, denn ich selbst habe auch Jura an der Universität Vilnius studiert. Von Anfang an wollte ich zu den Liberalen, mit dessen politischer Ausrichtung ich mich sehr gut identifizieren kann. Deshalb war ich sehr froh, dass meine Wünsche bei der Vergabe des Praktikumsplatzes berücksichtigt worden sind.
In meinem Büro bekam ich eine breite Palette von Aufgaben zugeteilt. Ich schätzte es, dass meine Kollegen volles Vertrauen in mich hatten und ich selbstständig arbeiten konnte. Normalerweise bereitete ich die Tagesmappe für meinen Abgeordneten vor, sortierte die Post, machte Termine und organisierte Reisen für meinen Abgeordneten. Außerdem koordinierte ich die Beantwortung von Bürgerbriefen und erledigte andere Bürotätigkeiten. Während der Sitzungswochen konnte ich regelmäßig an den Sitzungen des Rechts- und Petitionsausschusses teilnehmen, wo Herr Thomae Mitglied ist. Aber auch zu anderen Terminen konnte ich Herrn Thomae begleiten und so einen guten Eindruck über die Funktionsweise der deutschen Politik bekommen.
Verschiedene Recherchen zu aktuellen politischen Themen und die Bearbeitung von Petitionen gehörten ebenso zu meinen Aufgaben im Bundestagsbüro von Stephan Thomae. Vor allem die Bearbeitung von Petitionen fand ich ziemlich interessant, denn dadurch konnte ich vieles über die deutsche Gesellschaft erfahren. Ein Höhepunkt meines Praktikums war, dass ich eine FDP-Fraktionssitzung besuchen und hautnah erfahren durfte, wie fraktionsinterne Abstimmungsprozesse und Diskussionen ablaufen.
Besonders beeindruckt hat mich mein Besuch im Plenum des Deutschen Bundestages. Es war wirklich spannend mitzukriegen, wie die politischen Debatten über aktuelle Ereignisse live ablaufen. Ich habe wortwörtlich die ganze Zeit meine Ohren gespitzt und versucht jedes Argument der Rednerinnen und Redner in Plenum, zu analysieren.
Bestandteile des IPS-Programms waren neben meines Praktikums auch viele Ausflüge und Lehrgänge ausserhalb Berlins, sowie zahlreiche Stiftungsbesuche. Aber auch eine Reise in den Wahlkreis des Abgeordneten wurde über das Programm finanziert, die ich im Juli für vier Tage antrat. Im Allgäu konnte ich am Sommerfest der FDP Kempten teilnehmen und das Wahlkreisbüro bei der Organsation unterstützen. Für mich war das eine besonders interessante Erfahrung, weil ich sehen konnte, wie man „Politik vor Ort“ macht.
Für die einzigartige Möglichkeit mich mit dem deutschen Gesetzgebungsverfahren vertraut zu machen und die Möglichkeit in Deutschland Berufserfahrungen zu sammeln bin ich äusserst dankbar. Dieses fünfmonatige Praktikum im Büro von Stephan Thomae hat mir viel gebracht und ich bin schon jetzt davon überzeugt, dass es ein wunderschöner und wertvoller Abschnitt meines Lebens war.
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Das IPS-Programm ist ein Ausbildungsprogramm für junge und politisch interessierte Menschen, die aus insgesamt 28 verschiedenen Ländern kommen. Es wird schon seit 1986 vom Deutschen Bundestag zusammen mit den drei Berliner Universitäten durchgeführt. Dieses Jahr feiert das IPS-Programm sein 25jähriges Jubiläum. In dieser Zeit haben insgesamt 1600 Stipendiatinnen und Stipendiaten am IPS-Programm teilgenommen.


