Stephan Thomae - FDP-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Oberallgäu -

Samstag, 4. September 2010

Besuchergruppe zu Gast in Berlin

Vom 14. bis 17. Juli 2010 hatte ich meine zweite Besuchergruppe aus dem heimischen Wahlkreis zu Besuch in Berlin. In gut klimatisierten Zügen reisten die Besucher am Mittwoch Nachmittag an. Die lange Zugfahrt war an dem Tag der einzige Programmpunkt und so ließ die Gruppe den Abend ruhig ausklingen, bevor der nächste Tag mit einer Stadtrundfahrt startete.

Der übrige Tag stand ganz im Zeichen des Deutschen Bundestages. Die Besuchergruppe erhielt im Plenarsaal des Deutschen Bundestages einen gelungenen und interessanten einstündigen Vortrag zu den Aufgaben und der Arbeit des Parlaments. Im Anschluss daran fand ein Gespräche zwischen mir und der Gruppe statt. Einleitend hielt ich eine Präsentation zu den Aufgaben von Parlamentariern, wo ich neben einem Wochenüberblick, meine Arbeit im Petitions- und Rechtsausschuss vorstellte. In der letzten halben Stunde bekam ich Unterstützung von meiner Kollegin Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die sich Zeit nahm, um an der Gesprächsrunde mit meiner Besuchergruppe teilzunehmen. Besonders interessiert waren die Gäste an den bevorstehenden Reformen in der Gesundheitspolitik. Auch das Thema Jugendkriminalität wurde angesprochen. Frau Dyckmans, die außerdem Richterin ist, konnte hier von ihren Erfahrungen berichten und genau auf die Fragen der Gäste eingehen. Mich persönlich überraschte, dass auch diese Besuchergruppe das Thema der negativen Außendarstellung der FDP und der Bundesregierung in den Medien ansprach und nach Gründen dafür suchte.

Nachdem alle Fragen behandelt wurden, ging es für die Besuchergruppe noch auf die Kuppel des Reichstagsgebäudes. Von dort aus hatten die Berlinfahrer die Möglichkeit den Blick über Berlin zu genießen, bevor es weiter zum wohlverdienten Mittagessen ging. Nach dem Mittagessen ging es zu einer Führung durch das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ in Berlin/Kreuzberg. Am dritten Tag stand nach dem Frühstück eine Führung in der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ auf dem Programm. Am Nachmittag war ein Besuch im Auswärtigen Amt und die Besichtigung einer Ausstellung im Deutschen Historischen Museum geplant. Mit zahlreichen neuen Eindrücken im Gepäck, trat die Besuchergruppe, nach kurzem Vormittagsprogramm, am Samstag die Rückfahrt in Allgäu an.

Wenn Sie auch Interesse an einer politischen Informationsfahrt nach Berlin haben, können Sie sich gern an mein Wahlkreisbüro wenden.

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